Ein perfektes Wochenende in Bad Gastein

Ein perfektes Wochenende in Bad Gastein

Ein perfekter Tag im Haus Hirt

Dass Kinder nicht nur bedingungslose Liebe und viele Umarmungen bedeuten, sondern auch Müdigkeit und Abgeschlagenheit – davon können alle Eltern ein Lied singen. Die Zeit alleine fehlt oft und die brauchen wir alle um unsere Energietanks wieder aufzufüllen.

Im Haus Hirt läuft es einfach besser.
Denn da hat jeder Zeit für sich und wir gemeinsam haben viel Zeit für uns.

Im Haus Hirt läuft es einfach besser. Und zwar eindeutig zweideutig.
Ein perfekter Tag reiht sich an den nächsten – und zwar weil sich jeder auch seine Auszeiten nehmen kann.

Morgens:
Morgendienste mit unserer Tochter Rosa machen entweder ich ODER meine Frau.
Während ich mit Rosa das Pool unsicher mache und eine Sprungaction auf die nächste folgt. (Frühmorgens sind wir meistens alleine) kann Rosas Mama ausschlafen und dann ihre Glieder beim täglichen MorgenYoga strecken, bevor wir uns beim Frühstück treffen.

Programm gibt es genug. Und jeden bleibt frei, ob man gemeinsam mit den Guides etwas unternehmen will oder sich eine Haus Hirt Kraxn schnappt und den Berg innerfamiliär erkundet. Es gibt unzählige gemütliche Wanderrouten, die auch Städter ohne viel Ausdauer schaffen und die Kinderherzen höher schlagen lassen.

Unsere Rosa hat heuer zum Beispiel Freundschaft mit Dorli, dem Schaf geschlossen. (Kleiner Tipp: Dorli ist auf der Oberen Astenalm zu Hause. Dort gibt es nicht nur Schafe, Ziegen, Meerschweinchen und Hasen, sondern auch die besten Bauernkrapfen für den kleinen Hunger zwischendurch.)

Bei den gemeinsame Wanderungen mit meiner Frau und Rosa ist mir heuer – und es war unsere Premiere mit einer Kraxn – bewusst geworden, wie einfach es ist altgeliebtes gemeinsam und mit dem Nachwuchs zu machen.

Mittags:
Bevor Rosa dann todmüde in den Mittagsschlaf fällt, gibt es leckeres Light Lunch. Der kleine oder große Hunger wird gestillt und das Nachmittagsprogramm besprochen.

Nachmittags:
Nachmittags gehört an einem perfekten Tag nur meiner Frau und mir. Date Nachmittag im Familienurlaub sozusagen und das läuft im Haus Hirt einfach besser, denn die Kindermädels aus dem Kinderclub sind spitze. Da wird bewegt, getanzt, gebastelt und gemalt und Rosa hat uns vergessen, bevor wir überhaupt die Tür hinter uns zugemacht haben. Toll auch, dass es ein Privates Nanny Service gibt.

Wir entdecken für uns „Zeit nehmen“ neu. Wir gehen spazieren, quatschen mit neu gewonnene Freunden, trinken den besten Cappuccino des Gasteiner Tals, wir atmen frische Bergluft und ertappen uns – ob unserer Date Time – dabei wie wir uns Fotos von Rosa anschauen. Und das ist auch gut so. Denn im Haus Hirt geben wir unsere Tochter nicht ab, sie kann hier selbst entscheiden wie lange sie im KidsClub bleibt.

Im Haus Hirt läuft es auch besser, weil auch das Laufen wieder bewusst gemacht wird. Beim Lauftraining – das es übrigens im Herbst 2020 wieder exklusiv für Haus Hirt Gäste gibt – wird in kleinen Gruppen oder ganz privat der eigene Laufstil perfektioniert und die Freude am Laufen wieder geweckt. Denn auch dafür fehlt vielen Jungeltern anfangs oft die Muse. Neben einer professionellen Laufanalyse, den besten Einsteiger Tipps und Lauftraining für Anfänger oder erste Trails, gehe ich ganz individuell auf die Mamas und Papas ein, die stressfrei im Urlaub wieder fit werden wollen und die Zeit laufend für sich neu entdecken.

Abends:
Im Haus Hirt läuft es einfach besser. Auch beim Essen. Beim Kids Dinner isst Rosa mit Gleichaltrigen – das ist für sie tausend mal spannender als mit uns spätabends am Tisch zu sitzen. Wir bringen sie danach ins Bett und haben dann bei „unserem“ Abendessen gleich nochmal ein Date. Das endet an der gemütlichen Haus Hirt Bar… und am Ende des Tages freuen wir uns dann – trotz oder gerade wegen der Auszeiten auf unsere Kuschelzeit mit Rosa. Wenn wir ins Zimmer kommen träumt sie allerdings schon seelenruhig von Eichhörnchen, Schafen und den Erlebnissen des Tages.


Michael Szymoniuk ist ehemaliger Österreichischer Triathlet & Lauf- und Mountainbiketrainer.
Er organisiert und veranstaltet den Pink Run zugunsten der Pink Ribbon Aktion in Bad Gastein.

Der erste Skiurlaub als Papa 

Der erste Skiurlaub als Papa

„Als frisch gebackener Papa

ändert sich dann aber alles – auch der Skiurlaub“

Früher war Ende Februar für mich mitten in der Saison, ich habe mich mit meinen Kumpels gematcht, wer mehr Skitage hat und habe die Wochenenden vorwiegend in tief verschneiten Winterorten in den Bergen verbracht. Als frisch gebackener Papa ändert sich dann aber alles – auch der Skiurlaub. Angefangen bei den Skitagen selbst, die in diesem Jahr bisher noch im einstelligen Bereich liegen.

Bevor ich in der Vaterrolle verankert war, holte ich mir regelmäßig einen Kick auf den Brettern und war das noch nicht anstrengend genug, gab es danach entweder Apres Ski oder einer Skitour mit Hütteneinkehr und Nachtabfahrt. Dem Freizeitstress und allen Verrücktheiten waren keine Grenzen gesetzt. 

Ich will dem alten Wintersport Zeiten dennoch keine Träne nachweinen! Heute wache ich auf, weil meine Tochter uns in den Morgen singt oder uns nonverbal zu verstehen gibt, dass sie Hunger hat… oder weil sie mit uns schmusen möchte, bevor es in die Winterlandschaft raus geht.

Skifahren ist nicht mehr das Gleiche, aber es hat trotzdem den gleichen Charme. Die Glücksgefühle in den Bergen gibt es genauso – nur eben ein bisschen anders.


In unserem ersten gemeinsamen Skiurlaub als Familie mussten wir auch erst lernen mit der neuen Situation und Zeiteinteilung umzugehen. Und wir haben bemerkt, dass es durchaus funktioniert. Man kann auch mit Baby skifahren gehen, man kann die Berge genießen und man kann das gleiche Gefühl auf den Bretteln haben. Aber dazu braucht es ein super gutes Teamwork mit der Partnerin. Im Vordergrund steht außerdem einfach immer, dass es dem Nachwuchs gut geht, dass klein Rosa in trockenen Windeln liegt, dass genügend gekuschelt wurde und dass unsere „Chefin“ rundum glücklich ist. Denn eines kann ich mittlerweile garantieren: Das Baby fährt in Gedanken auf den Skiern mit! Und zwar bei jedem einzelnen Schwung.

Da Rosa und ihre Wach- und Schlafphasen auch unseren Tagesablauf bestimmen, teilen wir uns den Tag eben genau so auf. Und plötzlich erleben wir den Ort, in dem wir schon unzählige Male waren, komplett neu. Weil wir eben nicht nur auf und abseits der Pisten unterwegs sind.

Mit dem Würmchen im Arm wirkt alles anders. Statt morgendlichen Powder Abfahrten gibt es jetzt Spaziergänge in der Winterlandschaft. Das entschleunigt, tut der Seele gut und wirkt sich positiv auf unser Baby aus. Noch nie hat Rosa so friedlich geschlummert wie im Gasteinertal. Es sind diese Momente, die zählen, weil sie neu und stark und besonders sind. Wenn ich zum Beispiel meine Tochter warm eingepackt am Arm habe und wir durch die karge und kalte Berglandschaft schlendern. Wenn der Wind bläst, sie seelig schlummert und dabei lächelt, weil sie sich sicher und geborgen fühlt.

Es ist trotzdem toll zu erfahren, dass Eltern durch eine konstruktive Teamarbeit die geliebten Hobbies nicht verloren gehen. Ein Plus ist es in jedem Fall für die Beziehung, wenn jeder macht und tut was er liebt (bei Bibi und mir ist das eben skifahren) und jeder auf seinen Endorphin-Spiegel kommt. Und trotzdem wollen wir das beide nur kurz. Nichtmal unsere 3h Stunden Karten aus, weil wir trotz der Glücksgefühle am Berg einfach schnell wieder nach Hause zu unserer kleinen Maus wollen.


Die schönste Erfahrung in meinem ersten Skiurlaub als Papa waren daher auch definitiv die Gedanken an Rosa: Am Lift, am Berg, bei jedem Schwung habe ich die dicken Pausbäckchen meiner 7 Wochen alten Tochter im Kopf –  ich freue mich jetzt schon auf den Tag, wo wir gemeinsam den Berg hinunter sausen. Wenn meine Oberschenkel nicht brennen, weil ich jeden Carving Schwung auskoste, sondern weil ich mit meiner kleinen Tochter zwischen den Beinen das erste Mal die blaue Piste runterrutsche.

Micky läuft mit Kinderwagen

Der laufende Papa

DER LAUFENDE PAPA

„Wenn die sportlichen Highlights nicht mehr Wettkämpfe sind, sondern ein gemütlicher Dauerlauf mit dem Kinderwagen.“

Micky

Und dieser erste Ausflug war wahrlich ein Highlight.

Ich konnte es schon nicht mehr erwarten und dann habe ich das erste Mal mein Baby zum Laufen ausgeführt und es war großartig – für sie, die Mami und für mich.

Da läufst du jahrelang wie ein junger Hund drauf los und absolvierst dein Lauftraining frei wohin dich deine Nase führt. Sobald du aber ein kleines Würmchen hast, verschieben sich die Prioritäten plötzlich ganz gewaltig, da das kleine Wunder deine Welt auf den Kopf stellt. Das Intervalltraining spielt fürs Erste keine Rolle, die erste Geige spielt einzig und allein der neue CEO und das ist dem Fall meine Tochter.

Zeiteinteilung mit dem Partner ist in den letzten Wochen zum Non plus Ultra geworden, und weil wir das gerade ziemlich gut draufhaben können wir doch auch gleich zwei Fliegen mit einem Schlag erlegen, habe ich mir gedacht und wollte am liebsten einfach loslaufen. Als stolzer – und normalerweise laufender – Papa habe ich beim letzten Kinderarztbesuch aber lieber nochmal nachgefragt, wie das mit einem wirklich kleinen Zwutschkerl im Kinderwagen und einem flotten Tempo so wäre und ob das auch wirklich in Ordnung sei. Denn Sicherheit für Rosa steht für mich momentan an erster Stelle.

Mit einem 6 Wochen alten Baby ist es für einen Laufbuggy natürlich noch zu früh, das war mir auch klar. Das Baby muss dafür selbstständig sitzen können und davon ist unsere Rosa noch weit entfernt. Unser Jogging Stroller hat zwar super große Räder, eine umfangreichere Spurweite und längerer Radabstand… aber er muss leider noch im Keller warten, bis Rosa so weit ist.

Vorerst haben wir eine Alternative gesucht und diese in unserem Kinderwagen gefunden. Für einfache Läufe ist ein gefederter Kinderwagen mit Wanne und Lammfellsack super geeignet. Aufpassen muss man allerdings trotzdem, da man das Baby in der Wanne im Kinderwagen ja nicht anschnallen kann. Bordsteinkante, Kopfsteinpflaster und das freie Gelände sind also noch tabu.

Ich kann euch Papas nur empfehlen, mit dem Kinderwagen am Anfang einfach zu improvisieren. In unserem Fall hat alles wunderbar geklappt, Rosa und ich sind am Sonntag easy zum Donaukanal spaziert und sind dann locker und vor allem barrierefrei gejoggt. 

Meine Frau hat sich währenddessen eine Wellnesstunde bei uns im Bad gegönnt, unsere Tochter hat tief und fest „bei ihrem ersten Sportprogramm“ geschlafen und ich konnte nicht nur meine Tochter ausführen, sondern auch gleichzeitig Training absolvieren.

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